Andrea

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Wir befinden uns im Jahr 2020 n. Chr. Ganz Deutschland leidet unter schwindenden Absatzmärkten für Printmagazine und einem Schrumpfen der Verlagswelten…
Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Optimisten publiziertes Magazin zieht von Greifswald aus in die Welt und mischt den tot geglaubten Printmarkt zurzeit ordentlich auf. Wie es dazu kam, beschreibt Benjamin Fredrich in seinem Roman Die Redaktion, erschienen 2020 im KATAPULT-Verlag.

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Inès Bayard – Scham

Inès Bayard ist mit Scham, erschienen 2020 im Zsolnay Verlag, ein Debütroman gelungen, der unter die Haut geht. Im wahrsten und im negativsten Sinne des Wortes. Er geht so tief unter die Haut, dass man sich als Leser:in innerlich windet, besudelt fühlt und bei jeder Seite die Frage stellt: Wie kann das sein?

Was passiert, erfahren wir bereits im Klappentext: Marie, die ein perfektes Leben führt und mit einem erfolgreichen Anwalt verheiratet ist, wird von ihrem Chef brutal vergewaltigt. Aus Angst und Scham sagt sie nichts, versucht die Fassade vom Schmutz zu befreien und in die Normalität ihres Alltags zurückzufinden.

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Geschichte einer Familie – Geschichte eines Landes

Mit Francesca Melandris „Sangue giusto“ nach Italien

Francesca Melandri gelingt mit ihrem Roman „Sangue giusto“, erschienen 2017 bei Rizzoli Libri, weit mehr als ein Familienporträt. Sie zeichnet ein Bild Italiens des 20. Jahrhunderts, vor dessen Hintergrund die heutigen politischen Entwicklungen bitterer scheinen denn je. Wer sich die italienische Lektüre noch nicht zutraut: Die deutsche Übersetzung erschien 2018 unter dem Titel „Alle, außer mir“ im Wagenbach Verlag.

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